Wir erwarten Antworten von den Verantwortlichen!

von Ralf Vüllings (Kommentare: 0)

Das viele wenn nicht viel zu viele von ihrem Arbeitsalltag und dem von ihnen geforderten inzwischen hörbar überrollt werden kann ja wohl niemand mehr ernsthaft bestreiten. Da gibt es die Tatsache das Vollzeitbeschäftigte bis zu 50 Stunden in der Woche arbeiten würden. Und dann melden sich einige mit einem „Entsetzt„ dazu zu Wort !

Gut, nicht jeder der nicht davon betroffen ist kennt die Lenk – und Ruhezeiten und hat es nicht gewusst das man nach den Regelungen die für das Fahrpersonal nun einmal Maßgebend sind es eine „Einsatzwoche„bis zu 56 Stunden an Lenkzeit geben kann ( Artikel 6 -561/2006) ! Vergessen? Und wenn der Fahrer in das Wochenende möchte, findet die EU das der Fahrer dann auch mal schnell noch völlig legitim noch zwei zusätzliche Lenkstunden leisten kann sofern er den eigenen Betriebshof oder den eigenen Wohnsitz ansteuert.

Da in diesem Land offenbar nur noch die Steuer und Abgabenbelastung an der Spitze sich Offenbart statt ehrlicher sozialer Gesetzgebung, muss man sich nicht wundern das wir nur noch einen beschämenden neunten Platz in dem Arbeits – Leben – Balance – Ranking belegen! Und das spricht dafür das wir als Arbeitnehmer das Offensiv zu unseren Gunsten angehen müssen. Es geht also auch hier einher wie im Vergleich mit anderen Ländern im Bildungsbereich …Bravo! Oder doch nicht?

Viele befragten Arbeitnehmer und auch natürlich Arbeitnehmerinnen waren bereit Beruflich kürzer treten zu wollen da sie sich Überfordert fühlten. Das schlug sich je nach persönlicher Ansicht in einem Prozentualen Bereich zwischen 20 und bis zu 29 % nieder. Lediglich 23 % waren der Meinung das sie nicht kürzer treten wollten im Arbeitsleben!

Es gab Bekundungen wie, bin inzwischen finanziell unabhängig, oder meine Familie ist mir wichtiger oder auch die Anforderung einen Familienangehörigen pflegen zu wollen. Für die allermeisten ist jedoch nach wie vor das Hindernis das dann fehlende Geld. Und das kann ein jeder von uns auch verstehen.

Spannend war übrigens was beim Fahrpersonal so nicht auftritt, die unterschiedliche zeitliche Arbeitsbelastung zwischen Männern und Frauen. Denn die Männer fühlten sich deutlich häufiger mit den Arbeitszeiten überlastet als Frauen. Männer gaben an 41 und Frauen 32 Stunden in der Woche zu arbeiten.

Wie wir zur Kenntnis nehmen können, haben wir als Fahrer andere Probleme wie etwa das Personal auf dem Lager oder der Werkstatt oder Verwaltung.

Wir haben auch einige Problem in diesen Zusammenhang! Da wir ja dreimal in der Woche die tägliche Ruhezeit auf 9 Stunden reduzieren „dürfen„ und auch die Wochenruhezeit erarbeiten wir im Laufe der Jahre enorme „ Zeitüberschüsse „ die wir unter anderen auch in die Rentenversicherung einzahlen während andere Berufsgruppen sich nicht in dieser oben genannten Höhe daran beteiligen .

Wir verlangen daher das wir vor diesen Hintergrund berechtigt früher und ohne Abschläge in die Rente eintreten können! Vor allen wenn man das als Verstoß gegen die „Solidarität„der EU betrachtet denn dort können unsere Kollegen und natürlich auch Kolleginnen etwa in Italien nach 40 Jahren im Beruf  mit 75 % der Spanier mit 84 % und der Grieche gar nach nur 35 Jahren im Beruf mit 110 % des letzten durchschnittlichen Einkommens in den wohlverdienten Ruhestand gehen . Dabei werden allerdings dort nur die letzten 5 bis 10 Jahre zur Berechnung herangezogen.

Also, wir warten auch euer Echo !

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