Umschulen?

von Reinhard Aßmann (Kommentare: 0)

Es kann schon auf einen zukommen das mal selbst seinen Beruf aufgeben muss und eine Umschulung zu absolvieren ist. Sage nicht das kann dir nicht passieren. Schon ein Arbeitsunfall mit schweren oder mittelschweren Folgen können der Auslöser einer solchen notwendigen Maßnahme sein.

Dazu ist es wichtig zu wissen das Arbeitnehmer die vor dem Problem stehen das ihr Arbeitsplatz auch durch andere Gründe verlassen müssen, und die Firma selbst eine entsprechende Beratung zu einer beruflichen Orientierung für euch anbietet, fällt für diese Beratung zur beruflichen Neuorientierung keine Einkommenssteuer an.

Zu beachten ist das diese Leistung auch von einem Dritten erbracht werden kann. Und es spielt keinerlei Rolle, ob der eigene Arbeitgeber den nun ausscheidenden Mitarbeiter selbst berät oder die erbrachte Leistung von einem Dritten erbracht wird. Und ganz wichtig, auch wenn der Arbeitnehmer die erbrachte Beratung zusammen mit einer Abfindung bekommt, muss diese Leistung nicht versteuert werden!

Übrigens gibt es die Gesetzlichen Steuerbefreiung für Weiterbildungsleistungen schon seit 2019. Das können auch Computerkurse oder Sprachkurse sein. Diese Beratung darf durchaus bereits vor der Beendigung des alten Arbeitsverhältnisses und auch während der Arbeitszeit durchgeführt werden, aber natürlich auch nach dem Ausscheiden aus der Firma. Das zuständige Finanzamt muss dabei auch die Kosten für einen sogenannten Headhunter akzeptieren, der sich um einen neuen Arbeitsplatz für euch kümmert.

Bei Privater Finanzierung sind diese Ausgaben als Werbungskosten absetzbar. Zahlt dieses Angebot der Arbeitgeber allerdings aus eigener Tasche kann nur er diese Ausgaben geltend machen.

Also kommt Gesund zurück und wenn Berufswechsel dann Bitte nicht vor dem Hintergrund von Körperschäden.

Eure Fachgewerkschaft 

Zurück